Die Fortpflanzung bei der Frau
Der Zyklus einer Frau
Der Zyklus einer Frau dauert durchschnittlich 25 bis 32 Tage und nicht wie immer behauptet 28 Tage. Jeder Zyklus beginnt mit der ersten Blutung und endet an dem Tag, bevor die nächste Blutung einsetzt.
Grundsätzlich kann man den Zyklus in zwei Hälften einteilen:
Die erste Zyklushälfte von Beginn der Periode bis zum Zeitpunkt des Eisprungs und die zweite Zyklushälfte ab dem Zeitpunkt des Eisprungs bis zum nächsten Eintreten der Periode.
Während in der ersten Hälfte die Eizelle heranreift, bereitet sich die Gebärmutter auf das Einnisten des Embryos in der zweiten Hälfte des Zykluses vor.
Die Eizelle ist nach dem Eisprung nur für kurze Zeit befruchtungsfähig. Etwa 12 - 18 Stunden haben die Samenzellen Zeit, um die Eizelle zu befruchten. Danach kann keine Befruchtung mehr stattfinden.
Hormone sind wichtig
Das follilkelstimulierende Hormon FSH spielt auch bei der Frau eine große Rolle, denn es bewirkt bei der Frau, dass die Eizelle heranreift. Das luteinisiernde Hormon LH hingegen, löst bei der Frau den Eisprung aus.
Neben diesen beiden wichtigen Hormonen gibt es auch das Hormon Östrogen, welches dafür verantwortlich ist, dass Gebärmutterschleimhaut aufgebaut wird und das Hormon Progesteron, welches dafür sorgt, dass diese auch erhalten wird.
Die Entstehung einer Schwangerschaft
Nach dem Geschlechtsverkehr wandern die Samenzellen in die schützende Gebärmutter und weiter in das äußere Ende der Eileiter, wo eine Befruchtung möglich ist. An diesem Ort warten sie auf die Eizelle, wobei sich mehrere Millionen Spermien gleichzeitig auf dem Weg zur Gebärmutter befinden. Unter guten Bedingungen dauert es nur wenige Minuten bis sie den Muttermund passieren und an ihren Zielort gelangen.
Nun machen sich einige Samenzellen auf den Weg in den Eileiter - der Rest der Samenzellen verbleibt vorerst in der Gebärmutterschleimhaut, bis auch diese sich auf den Weg machen. Auf diesem Weg gelangen immer mehr Samenzellen in den Eileiter, wo sie bis zu 5 Tage auf die Eizelle warten können, wenn der Eisprung noch nicht stattgefunden hat.
Die Vermschmelzung
Im Normalfall schaffen es ein Dutzend Spermien die Schale der Eizelle zu durchdringen, doch nur eine einzige Samenzelle schafft es in die Eizelle zu gelangen. Seine Zellmembran verschmilzt schließlich mit der Zellmembran der Eizelle. Direkt nach diesem Vorgang verhärtet sich die Zellmembran der Eizelle, so dass keine weitere Samenzelle mehr eindringen kann.





