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Checkliste

Auf diese Punkte sollten Sie achten

 

Kleidung und Hitze

Die Hoden des Mannes befinden sich außerhalb des Körpers, da für die Produktion von Spermien eine Temperatur zwischen 33° und 35° am besten ist und unsere innere Körpertemperatur 36° beträgt. Erhitzen sich die Hoden nun beispielsweise aufgrund von engen Hosen zu sehr, können keine oder nur kaum gesunde Spermien produziert werden. Vermeiden Sie also enge Hosen.

Das Gleiche gilt für Autofahren, häufigen und zu heißen Saunabesuchen oder Bäder, da sich auch hier die Hodentemperatur erhöht was mit Auswirkungen auf die Produktion des Sperma verbunden ist.

 

Rauchen

Rauchen schädigt die DNA der Spermien, was zur Folge hat, dass Raucher meistens länger auf Nachwuchs warten müssen als Nichtraucher. Tabakrauch kann gemäß Erkenntnissen des deutschen Krebsforschungszentrum zu Unfruchtbarkeit führen, da es die Anzahl der beweglichen Spermien, genau so wie die Gesamtzahl der Spermien verringert.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass eine Befruchtung durch Sperma mit Erbgutschäden gesundheitliche Schäden beim Kind oder aber auch dafür zuständig sein kann, dass das Embryo abstirbt.

 

Gewicht

Das ideale Körpergewicht spielt auch bei der Spermienqulität eine große Rolle. Bei übergewichtigen oder auch untergewichtigen Männern ist die Spermienqualität schlechter als bei normalgewichtigen Menschen. Aufgrund des falschen Gewichts werden mehr beschädigte Spermien und weniger Spermien produziert.

 

Ernährung

Männer sollten möglichst auf Produkte, die pflanzliche Östrogene beinhalten, verzichten. Diese sind insbesondere in Soja und Sojaprodukten enthalten. Das Gleiche gilt auch für Alkohol. Übermäßiger Alkoholgenuss senkt die Fruchtbarkeit.

Statt dessen sollten Männer mit Kinderwunsch darauf achten, dass sich genügend Vitamin E, C, B12, Zink, Folsäure und Omega-3-Fettsäuren in ihrer Nahrung befindet - das alles aber möglichst frisch und nicht in Form von Tabletten.

 

Umwelteinflüsse

Da die Pille als Verhütungsmittel mittlerweile sehr verbreitet ist, gelangen so täglich Östrogene in das Trinkwassser. Nicht nur diese sondern auch andere Umweltgifte, wie beispielsweise Insektizide können die Fruchtbarkeit senken.
Achten Sie darauf, dass Ihre Umgebung nicht mit Umweltgiften belastet ist.

 

Stress

Stress wirkt sich negativ auf die Qualität der Spermien und damit auf Ihre Fruchtbarkeit aus. Wieso das so ist, liegt auf der Hand: in früheren Zeiten deutete Stress darauf hin, dass die Überlebenschance für Kinder gering war.
Aus diesem Grund sollten Männer, die etwas für ihre Fruchtbarkeit tun möchten, Stress vermeiden und sich statt dessen entspannen.

 

Regelmäßiger Sex

Die gängige und oft vertretene Meinung, dass sich die Spermaqualität durch Sexverzicht verbessert, ist falsch. Die Forscher des Soroka University Hospitals fanden heraus, dass lange Wartezeit die Zahl der fruchtbaren Spermien reduziert. Bereits ein Tag ohne Sex mindert die Qualität, während regelmäßiger Sex die Beweglichkeit der Spermien steigert.

 

Sport

Sport ist gesund und hält nicht nur den Körper, sondern auch die Spermienqualität fit. Regelmäßiges Training erhöht den Testosteronspiegel. Man sollte es mit dem Sport allerdings auch nicht übertrieben, da Sport generell die Temperatur der Hoden erhöht, was für die Spermienqualität nicht gut ist.

 

Viel sitzen

Täglich viel-stundiges Autofahren erhöht aufgrund der Sitzposition die Hodentemperatur, was sich wiederrum negativ auf die Produktion der Spermien auswirkt. Insbesondere die Betriebnahme von Sitzheizungen kann gemütlich sein, ist aber für die Fruchtbarkeit von großem Nachteil.

Das Gleiche gilt für Männer die beispielsweise im Büro viel in der gleichen Position sitzen. Diese sollten darauf achten, dass sie ihre Oberschenkel nicht die ganze Zeit geschlossen halten.